Wechseljahre

Hormonelle Dysbalancen in verschiedenen Lebensphasen

Hormonelle Veränderungen in bestimmten Lebensabschnitten gehören zur Natur des Menschen. Über die hormonellen Abwandlungen in der Pubertät wird sehr rege diskutiert.  Hingegen wird das Thema Wechseljahre – sowie andere hormonelle Veränderungen bei zunehmendem Alter – selten direkt angesprochen. Die Behandlung dieser Veränderungen wird oftmals nicht ernst genommen.

Sowohl Frauen als auch Männer erzeugen die gleichen Hormone. Mit dem Voranschreiten des Alters nimmt der Hormonspiegel ab.

Durch die Reduktion dieser Botenstoffe, welche alle Systeme des Körpers beeinflussen, treten chronische Müdigkeit, Leistungsminderung, Libidoverlust, Minderung der Lebensfreude, Gewichtszunahme sowie eine Veränderung der Fettverteilung im Körper auf. Darüber hinaus wird oft von Schlafstörungen als Leitsymptom der hormonellen Veränderungen berichtet.

Die Stärke und das Auftreten dieser Beschwerden hängen von individuellen Faktoren wie Genetik, Lifestyle und der biochemischen Individualität ab.

Durch Maßnahmen wie Bewegung, entsprechende Ernährung, Veränderung der Lebensweise, Supplementation der Vitamine und Mikronährstoffe sowie Hormonersatztherapie können die Beschwerden gemindert werden.

Sonderthema Wechseljahre

Die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre muss nicht immer mit gesundheitlichen Problemen verbunden sein. Frauen erleben diese Jahre sehr unterschiedlich.

Bei einigen verlaufen die Wechseljahre so sanft, dass sie von den Betroffenen kaum bemerkt werden. Andere hingegen spüren deutliche körperliche Symptome: Schweißausbrüche, Hitzewallungen, depressive Verstimmung etc.

Die Therapie der hormonellen Dysbalancen wird mit bioidentischen Hormonpräparaten durchgeführt: Hier kommen Hormone zum Einsatz, die in der Beschaffenheit den körpereigenen entsprechen.
Zunächst wird eine umfassende Blutuntersuchung durchgeführt:
Sie dient der Bestimmung des Hormonspiegels sowie der Analyse metabolischen Dysbalancen und eventueller Vitamin- und Mikronährstoffmängel.

Die individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten sind maßgeblich für die angepasste Substitution mit Pflanzenextrakten, Vitalstoffen und bioidenten Hormonen.
Im Laufe der Behandlung wird die Dosierung angepasst – nicht unbedingt nur auf Laborwerten basierend, sondern vor allem auch die Symptomatik betreffend.

Das Ziel der Therapie ist die Herstellung des hormonellen Gleichgewichtes bei absoluten oder funktionellen Defiziten. Dies kann nur im Rahmen eines ganzheitlichen Konzeptes stattfinden, das eine gründliche Anamnese, eine Blutuntersuchung und eine ausführliche Beratung beinhaltet. Dem Lebensstil, der Ernährung sowie beruflichen und persönlichen Belastungen wird genauso viel Beachtung geschenkt.

Testen Sie Ihre hormonelle Balance:
Füllen Sie dazu den allgemeinen Selbst-Test für Frauen oder für Männer aus.